Eine Rehabilitation hilft vielen Krebspatienten nach der Akutbehandlung wieder zurück ins alltägliche Leben. Dennoch ist die Zahl der Anträge auf Rehabilitation nach einer Krebserkrankung seit 2011 rückläufig. Warum Krebspatienten Reha-Leistungen in Anspruch nehmen sollten und wo sie bei der Antragstellung unterstützt werden, erklärt Professor Dr. Hans-Helge Bartsch, Mitglied im Patientenbeirat der Deutschen Krebshilfe.
Die europäischen Fachgesellschaften der Herzchirurgen und der Kardiologen haben aktualisierte Leitlinien für die Behandlung von Patienten mit Koronarer Herzkrankheit veröffentlicht. Die neue Fassung der Leitlinien enthält klare Empfehlungen, bei welchen Patienten die Erkrankung medikamentös, durch eine Bypass-Operation oder mittels Stent-Implantation behandelt werden sollte.
Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt weiterhin Arzneimittel brauchen, sollen diese in Zukunft unkomplizierter erhalten als bisher. Das forderte die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker beim Deutschen Apothekertag in München.
Um zu beurteilen, wie gut ein Patient mit entzündlichem Rheuma auf seine Medikation anspricht, untersucht der Facharzt Gelenke auf Schwellungen und Schmerzen. Entzündungen an den Fußgelenken sollten dabei besonders beachtet werden. Dazu raten Experten auf einer Pressekonferenz am 18. September 2014 anlässlich der 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) gemeinsam mit den orthopädischen und kinderrheumatologischen Partnergesellschaften.
Erst verliert man den Schlüssel, später die Sprache: Schätzungsweise 1,4 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Bisher gibt es keine Behandlung, mit der Betroffene geheilt werden können. Experten der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK), erläutern, wo der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz liegt, zeigen Symptome der Krankheit auf und geben Tipps, wie Angehörige mit der neuen Lebenssituation umgehen können.
Hat Ihnen Ihr Zahnarzt schon einmal eine Professionelle Zahnreinigung ans Herz gelegt? Und haben Sie spontan eingewilligt oder zögerlich abgelehnt? Für den medizinischen Laien ist es nicht leicht zu beurteilen, ob die PZR sinnvoll ist. Die Kaufmännische Krankenkasse KKH erläutert, für wen sich eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) lohnt.
Schon eine geringe Überproduktion des Stresshormons Cortisol kann die Knochen von Kindern fragiler machen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Wichtig ist diese Erkenntnis vor allem, weil Knochenkrankheiten im Erwachsenenalter oft in der Jugend wurzeln.
Wer längere Zeit unter pulsierenden, meist einseitigen Schläfenkopfschmerzen leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Die Beschwerden deuten häufig auf eine Arteriitis temporalis hin. Unbehandelt führt diese rheumatische Entzündung zur Erblindung des betroffenen Auges. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) hin.
Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?
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E-Zigaretten mit Nikotin unterstützen einen Rauchstopp offenbar etwas besser als Nikotinpflaster oder -kaugummis. Doch die Mehrheit schafft den Ausstieg auch damit nicht. Und ob E-Zigaretten langfristig beim Aufhören helfen, ist noch offen.
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Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.
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Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.
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Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.
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Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.