„Abends fahre ich nur ungern Auto. Ich bin nachtblind“. Diesen Satz hat sicher jeder schon einmal gehört. Tatsächlich sehen die meisten Menschen nachts schlechter. Die Ursache hierfür ist aber nur in den seltensten Fällen eine Nachtblindheit, erklärt Prof. Dr. Horst Helbig vom Berufsverband der Augenärzte. Zum einen sind die vermeintlichen Sehschwierigkeiten durch die Funktionsweise der Augen bedingt. Zum anderen kommen bei Dunkelheit bestehende Sehfehler stärker zum Ausdruck.
Menschen über 60 Jahren, die regelmäßig mehrere Medikamente einnehmen und ungewöhnliche Symptome bemerken, sollten sich an Ihren Apotheker wenden. Die Beschwerden können arzneimittelbedingt sein, denn im höheren Alter wirken viele Arzneimittel anders als bei jungen Menschen.
Fast jeder Autofahrer kennt die Situation: Auf eintönigen oder langen Fahrten werden die Augenlider schwer – ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Ein Sekundenschlaf von nur drei bis fünf Sekunden bedeutet beispielsweise bei Tempo 130 eine Blindfahrt von knapp 180 Metern! Die Folgen sind nicht selten schwere Verkehrsunfälle. Wie sich Autofahrer gegen die Müdigkeitsattacken wehren können, erklären die Versicherungsexperten der ERGO Versicherungsgruppe.
In Deutschland versterben jährlich mehr Menschen an Einnahmefehlern und Wechselwirkungen als an Autounfällen. Auf dem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer, kurz Pharmacon, haben die Apotheker Thema besprochen. Mit Hilfe eines dreistufigen Arzneimittel-Management-Programms wollen sie die Arzneimitteltherapie sicherer gestalten.
Diabetikern gehört die besondere Aufmerksamkeit der Ärzte und Apotheker, denn sie haben aufgrund ihrer Stoffwechsellage ein erhöhtes Risiko für Infekte. Sind sie erst erkrankt, drohen vermehrt Komplikationen, Wechselwirkungen und Unterzuckerzustände. Die Teilnehmer des Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Apothekerkammer, setzen daher verstärkt auf qualitativ hochwertige Beratung von Diabetikern.
Geräusche mit Geräuschen überdecken – das raten Experten Arbeitnehmern, die den Lärmpegel in ihrem Büro als störend empfinden. Wie stark sich Büroangestellte von Umgebungsgeräuschen ablenken lassen, hängt vor allem von ihrer individuellen Empfindlichkeit ab.
Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen. Doch Schlafstörung ist nicht gleich Schlafstörung. Es gibt mehr als 80 verschiedene Arten der Erkrankung und zahlreiche Ursachen. Die meisten Schlafstörungen lassen sich gut behandeln. Hier ein kleiner Überblick, was helfen könnte.
Es kratzt im Hals, die Stimme ist belegt. Das sind die ersten Anzeichen für Halsschmerzen, eine der häufigsten Beschwerden im Winter. Erfahren Sie, was gegen die Schmerzen in Hals und Rachen hilft.
Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.
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Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.
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Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.
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Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.
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Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.