Ab 16. März erhalten Frauen die „Pille danach“ ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke. Ausschlaggebend für die Gesetzesänderung war ein Entschluss der Europäischen Kommission. Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Andreas Kiefer, begrüßt die Entscheidung, da sie den betroffenen Frauen schnelle und sichere Hilfe verspricht.
Jedes Jahr gegen Ende des Winters stellen sich besonders viele Patienten mit unklaren Knochen- oder Muskelschmerzen beim Arzt vor. Der Grund: Die kalte und sonnenlose Jahreszeit fördert einen Vitamin-D-Mangel. Und der schlägt auf die Knochen. Höchste Zeit, den Vorrat an Vitamin D wieder aufzufüllen.
„Geben Sie Acht auf Ihre Nieren“. Unter diesem Motto veranstaltete die Deutsche Nierenstiftung den diesjährigen Weltnierentag am 12. März 2015. Die diabetesDE - Deutsche Diabetes Hilfe nutzt die Aktion und ermutigt Diabetiker, an Früherkennungsuntersuchungen teilzunehmen: Nierenerkrankungen zählen bei den Betroffenen zu den häufigen Folgeerkrankungen.
In deutschen Krankenhäusern infizieren sich pro Jahr 10 000 Patienten mit multiresistenten Keimen. Für die geschwächten Kranken enden diese so genannten Krankenhausinfektionen mitunter sogar tödlich. Uwe Starck von der KKH Münster erklärt, wie Patienten und Besucher die Ausbreitung der gefährlichen Keime verhindern.
Kälte und Eis seit Wochen – gerade zum Ende der dunklen Jahreszeit haben viele vom Winter genug. Sport hilft, der Wintertristesse zu entfliehen und den Körper in Form zu bringen. Und der Frühling kann kommen.
Wer es sich leisten konnte, kurierte früher seine Rückenschmerzen im Bett aus. Heute raten die Ärzte ihren Patienten genau das Gegenteil. Sie wissen: Je früher der Patient wieder auf die Beine kommt, desto besser. Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der Barmer GEK, erklärt, wie ausreichende Bewegung Stärke und Häufigkeit der Rückenschmerzen vermindert.
Ist der Herd wirklich aus? Habe ich die Wohnungstür tatsächlich zugeschlossen? Solche Sorgen peinigen Menschen, die an Zwangsgedanken leiden. Oftmals artikulieren sie diese in Zwangshandlungen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ermutigt die Betroffenen, ihr Schweigen möglichst früh zu brechen und sich therapeutische Hilfe zu sichern.
„Hast du mal ne Kippe?“ Rauchende und Alkohol konsumierende Jugendliche sind keine Seltenheit. Um diesem Trend entgegenzuwirken, veranstaltet die Bundeszentrale für politische Aufklärung (BZgA) deutschlandweit die JugendFilmTage zum Thema „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“. Mehr Hintergrundinformationen sowie den Link zum Tourprogramm erhalten Sie hier.
Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.
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Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.
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Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.
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Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.
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Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.