Bei Autisten ist die Fähigkeit zur sozialen Interaktion unterschiedlich stark beeinträchtigt. Mit Hilfe einer Kombination aus Ergo- und Musiktherapie verbessern Betroffene ihre Körperwahrnehmung, erlernen kommunikative Fähigkeiten und beginnen, zwanghafte Verhaltensmuster abzulegen. Eine solche interdisziplinäre Behandlung bietet z.B. die Autismusambulanz des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden.
Die Hirnhautentzündung zählt zu den gefürchtetsten Kindererkrankungen. Bei Säuglingen kündigt sie sich zumeist mit unauffälligen Symptomen an und führt schnell zu lebensgefährlichen Zuständen. Professor Hans-Jürgen Nentwich, ehemaliges Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, erläutert die Erkrankung und erklärt den Stellenwert einer Impfung.
Mit Beginn des Frühlings treibt es die Menschen hinaus in die Natur. Auch Sport findet wieder vermehrt im Freien statt. Doch nicht jeder findet Spaß am Joggen oder Inlineskaten. Wer eine schonende Form der Bewegung sucht, sollte es mit Nord Working versuchen, empfiehlt die Kaufmännische Krankenkasse (KKH).
Die Tücken und Tiefen des Alltags zu bewältigen, ist immer wieder eine spannende Herausforderung. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder psychische Störungen sind diese Hürden schwieriger zu nehmen. Denn sie sind bereits intensiv in die Sorge um ihre Gesundheit eingebunden. Um die Betroffenen im alltäglichen Umgang mit der Krankheit zu unterstützen, wurde an der Patientenuniversität in Hannover die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben (INSEA) etabliert. Als einer von mehreren Partnern unterstützt die Barmer GEK das Programm und bietet für alle Interessierte Informationen.
Rheumatoide Arthritis ist eine schwere chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung der Gelenke und verschiedener Organe. 1 Prozent der Bevölkerung ist von ihr betroffen. Vor allem am Anfang kann sich der Zustand der Betroffenen rapide verschlechtern. Die Apothekerkammer Niedersachsen betont den hohen Stellenwert einer frühzeitigen Diagnose und Therapie.
Patienten mit Leberentzündung oder Fettleber dürfen aufatmen: Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin stellt eine innovative Ultraschalldiagnostik vor, die blutige Leberpunktionen ersetzen könnte. Die Methode ist nicht nur angenehmer, sie verfügt auch über eine größere Aussagekraft.
Wer seinen Garten betritt, begibt sich in Zeckengebiet: Das belegt eine Studie der Universität Hohenheim aus dem Großraum Stuttgart. Betroffen sind nicht nur natur- und waldnahe Gärten, sondern auch stark gepflegte und waldferne Grundstücke. Da Zecken gefährliche Infektionen übertragen können, raten die Experten zu Vorsorgemaßnahmen.
Laut einer Auswertung der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) ist der typische Osteopathie-Patient unter sechs Jahren alt. Anja Gruber, Expertin für homöopathische Leistungen bei der SBK, erklärt warum dies so ist: Bei Babies und Kleinkindern erzielt die Osteopathie die besten Erfolge. Zur Sorgfalt mahr sie allerdings bei der Wahl der passenden Praxis.
Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.
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Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.
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Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.
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Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.
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Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.