Knochengesund im Alter


Aktiv leben mit Osteoporose
Seniorin beim Krafttraining. Training und die richtige Ernährung beugen der Osteoporose vor.
Robert Kneschke/Shutterstock.com

Bei Erwachsenen bildet sich die Knochenmasse kontinuierlich zurück. Schreitet der Abbau zu schnell voran, drohen Knochenbrüche. Bewegung und gesunde Ernährung helfen den Knochen zu festigen.

Mit 30 geht’s bergab

Schon ab dem 30. Lebensjahr verringert sich die Knochenmasse. Bei manchen Menschen schneller als bei anderen. Vollzieht sich der Abbau zu schnell, spricht man von Osteoporose. Ursächlich ist meist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Genetische Vorbelastung, ein ungesunder Lebensstil sowie Hormonmangel erhöhen das Risiko an Osteoporose zu erkranken. Besonders Frauen merken ab der Menopause einen deutlichen Abfall in der Knochendichte. Der Grund: Die weiblichen Geschlechtshormone sind wichtig für den Knochenaufbau - fehlen jedoch ab der Menopause. Doch auch junge Menschen beeinflussen durch ihren Lebensstil ihre Knochengesundheit stark. Deshalb lohnt es sich, schon im jungen Alter der Osteoporose vorzubeugen.

Kalzium stärkt die Knochen

Kalzium und Vitamin D halten den Knochen stabil und belastbar. Auch wenn die Osetoporose bereits eingesetzt hat, verbessert eine gesündere Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D den Krankheitsverlauf. Sie stecken vor allem in Fisch und Milchprodukten. Diese Lebensmittel sollten deshalb mehrmals pro Woche auf den Teller kommen, um einem vorzeitigen Knochenabbau entgegenzuwirken. Um sicherzugehen, sollte der Vitamin-D-Spiegel regelmäßig durch Bluttests kontrolliert wird. Wer unter einem Mangel leidet, greift dann am besten auf Nahrungsergänzungsmittel zurück - am besten aus der Apotheke.

Im Idealfall sollte die Behandlung auch regelmäßigen Sport umfassen. Beim Sport bauen sich Muskeln auf, die den Knochen stützen. Dadurch senkt sich das Risiko für Brüche. Allerdings sollten Osteoporose-Patient*innen Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie Ski fahren oder Skaten besser nicht betreiben. Ratsam sind Sportarten wie Kraftsport oder Aerobic.

Quelle: In Form

News

Hitzestress bei Depression
Hitzestress bei Depression

Was ist die Ursache?

Menschen mit Depressionen leiden häufiger unter Hitze. Doch warum ist das so?    mehr

Kein Survival-Schwimmen für Babys!
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Gefährlich statt lebensrettend

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?   mehr

Tennis und Joggen bei Hüftarthrose
Tennis und Joggen bei Hüftarthrose

Nicht pauschal verbieten!

Viele Menschen mit Arthrose meiden Laufen, Tennis oder Skifahren aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß. Neue Studiendaten machen jedoch Hoffnung: Bestimmte belastende Sportarten scheinen das Risiko für einen Gelenkersatz nicht zwangsläufig zu erhöhen.   mehr

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Birte Barleben
Telefon 0201/22 31 87
Fax 0201/22 90 71
E-Mail info@einhorn-essen.de