Ballaststoffe für ein gesundes Herz


Zufuhr im Alltag einfach steigern
Ballaststoffe für ein gesundes Herz

Ballaststoffreiche Lebensmittel machen nicht nur satt, sie senken auch das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hin.

30 Gramm am Tag

Ballaststoffe haben viele Talente: Sie verlängern das Sättigungsgefühl, senken den Cholesterinspiegel und binden Wasser im Darm. So beugen sie Darmbeschwerden vor und senken das Risiko für eine Herzerkrankung.Der von der DGE festgelegte Richtwert der Ballaststoffzufuhr liegt bei 30 Gramm pro Tag. Viele Menschen tun sich allerdings schwer, diesen Wert zu erreichen. Dabei ließe sich mit einer Portion – also 200 Gramm – Kohl oder Möhren zusätzlich nicht nur das Tagesziel an Gemüse erreichen, sondern auch das Ballaststoffkonto um 6 Gramm verbessern.

Was liefert die meisten Ballaststoffe?

Die Hauptlieferanten sind Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Möhren, Paprika, rote Bete, Kohl und Fenchel enthalten zwischen 2 und 5 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm. Noch mehr Ballaststoffe liefern Hülsenfrüchte mit durchschnittlich über 7 Gramm pro 100 Gramm. Ballaststoffreiche Obstsorten sind vor allem Beeren.

Auch der Verzehr von Vollkornbrot hilft, den Richtwert zu erreichen. Die Auswahl der Brotsorte hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Ballaststoffzufuhr. Vier Scheiben Vollkornbrot enthalten 15 Gramm Ballaststoffe, die gleiche Menge steckt in etwa sieben Scheiben Vollkorntoast, 20 Scheiben Toastbrot oder 15 Croissants.

Vollkorn ist nicht gleich Vollkorn

Ein echtes Vollkornbrot ist nicht immer leicht zu erkennen. Viele Brote und Brötchen sind dunkel oder tragen auf der Oberfläche viele Ölsaaten wie Leinsamen oder Sonnenblumenkerne. Doch diese Produkte sind nur vermeintlich gesund: Sie bestehen oft aus niedrig gemahlenem Getreide der Mehltype 405 oder 550.

Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen enthalten mindestens 90 Prozent Vollkornmehl oder -schrot. Dabei können die Körner auch fein vermahlen sein. Wenn Sie beim Backen zu Hause ihre Ballaststoffzufuhr erhöhen möchten, verwenden Sie Mehl mit hoher Typenzahl oder mischen Sie dieses zur Hälfte mit hellem Mehl.

News

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Birte Barleben
Telefon 0201/22 31 87
Fax 0201/22 90 71
E-Mail info@einhorn-essen.de