Rauchen, Stress, Schlaf und Gewicht


Regelschmerz: Auslöser beseitigen
Rauchen, Stress, Schlaf und Gewicht
Westend61_Tanya_Yatsenko/Mauritiusimages.com

Ob vor oder während der Periode - viele Frauen haben mit Regelbeschwerden zu kämpfen. Eine Studie hat nun die wichtigsten Risikofaktoren identifiziert und zeigt: Einige Auslöser lassen sich durchaus beseitigen.

Von PMS bis Dysmenorrhö

Beschwerden rund um die Menstruation sind häufig. Treten die Symptome circa eine Woche vor der Periode auf, spricht man vom prämenstruelles Syndrom oder kurz von PMS. Es umfasst neben körperlichen Beschwerden wie Kreuz-, Rücken- oder Kopfschmerzen auch eine Vielzahl psychischer Symptome wie depressive Verstimmungen und Schlafstörungen. Als Dysmenorrhö bezeichnen Mediziner*innen die krampfartigen Schmerzen kurz vor oder während der Periode. Während manche Frauen unter beidem leiden, bleiben andere Frauen vollständig verschont. Ein japanisches Forscherteam wollte nun wissen, ob es bestimmte Risikofaktoren gibt, die ein Auftreten der Beschwerden begünstigt.

Rauchen als Risikofaktor bei PMS

Dafür werteten sie insgesamt 77 Beobachtungsstudien aus und fassten die die Ergebnisse zusammen. Für das PMS identifizierten die Forschenden nur einen Risikofaktor: Rauchen. Rauchen zeigte sich auch bei der schweren Dysmenorrhö, also bei schweren Regelschmerzen, als entscheidende Größe. Beinahe einen genauso großen Einfluss auf die schwere Dysmenorrhö hatte ein BMI unter 18,5, also Untergewicht.

Schlaf spielt eine entscheidende Rolle

Bei der Häufigkeit von Regelschmerzen gab es viele Einflussfaktoren, unter anderem das Auftreten von Regelschmerzen in der Familie, Stress, Untergewicht und ein unregelmäßiger Zyklus. Auch das Schlafverhalten spielt scheinbar eine wichtige Rolle. Eine Schlafdauer unter sieben Stunden und ein Zu-Bett-Gehen nach 23 Uhr waren ebenfalls mit Regelschmerzen vergesellschaftet. Für die Praxis heißt das also: Es gibt durchaus Risikofaktoren für Dysmenorrhö und PMS, die betroffene Frauen selbst verändern können. Die wichtigsten Tipps sind:

  • Mit dem Rauchen aufhören. Den Studienergebnissen zufolge könnte der Rauchstopp sowohl das PMS als auch die Dysmenorrhö positiv beeinflussen.
  • Normalgewicht anstreben. Untergewicht begünstigt wohl sowohl die Stärke als auch die Häufigkeit von Dysmenorrhö.
  • Gute Schlafqualität. Entscheidend ist nicht nur, länger als 7 Stunden zu schlafen, sondern auch früh ins Bett zu gehen.
  • Stress reduzieren. Stress als Risikofaktor ist oft am schwierigsten auszuschalten. Ein erster Schritt kann das Einüben von Entspannungstechniken sein.

Quelle: Frauenärzte im Netz

News

Vitamin-K-Prophylaxe für Babys
Vitamin-K-Prophylaxe für Babys

Verzicht bedeutet Gefahr

Die Vitamin-K-Gabe nach der Geburt schützt Babys vor Gehirnblutungen. Wie wichtig diese Prophylaxe ist, unterstreicht eine schwedische Untersuchung.   mehr

Morgens oder abends schlucken?
Morgens oder abends schlucken?

Mittel gegen hohen Blutdruck

Lange hieß es, Blutdrucksenker sollten morgens eingenommen werden. Dann wurde wieder zur abendlichen Einnahme geraten. Was stimmt denn nun?   mehr

Hitze lässt schneller altern
Zwei gut gelaunte ältere Männer in Liegestühlen an einem tropischen Strand.

Auswirkung auf Lebenserwartung

Die Zeit der Rente an der Sonne verbringen? Einigen erscheint der Gedanke verlockend. Doch Vorsicht: Der Umzug in warme Länder kann unter Umständen die Lebenserwartung verkürzen.   mehr

Hitzestress bei Depression
Hitzestress bei Depression

Was ist die Ursache?

Menschen mit Depressionen leiden häufiger unter Hitze. Doch warum ist das so?    mehr

Kein Survival-Schwimmen für Babys!
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Gefährlich statt lebensrettend

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Birte Barleben
Telefon 0201/22 31 87
Fax 0201/22 90 71
E-Mail info@einhorn-essen.de