Sicher vor Arzneimittelfälschungen


Neues Onlineverfahren für Apotheken
Sicher vor Arzneimittelfälschungen

Apotheken können ab 1. April den Zugang zum Fälschungsschutzportal securPharm beantragen. Die sichere Identifikation soll das Einschleusen gefälschter Medikamente in die Lieferkette unterbinden.

Zugang und Registrierung ab 1. April

Für einen Zugang müssen sich Apotheken bei der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker (NGDA) über das N-Ident-Verfahren legitimieren lassen und erhalten dann ein elektronisches Zertifikat (N-ID). Dieses ist die Voraussetzung für die Anbindung an die securPharm-Datenbank, in welche die Arzneimittelhersteller zu jeder Medikamentenpackung alle notwendigen Verpackungsdaten einpflegen.

Alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel müssen in Deutschland ab dem 9. Februar 2019 über eine individuelle Seriennummer auf der Verpackung verfügen. Durch das Scannen in der Apotheke erfolgt ein automatischer Datenabgleich und damit eine Überprüfung der Echtheit. Erst nach einer positiven Rückmeldung bekommt der Patient das Medikament ausgehändigt.

Arzneimittelsicherheit für Patienten erhöht

„Die Apotheken werden bestens vorbereitet sein, um ihre Patienten auch weiterhin mit allen notwendigen Arzneimitteln zu versorgen, wenn die Fälschungsschutzrichtlinie Anfang nächsten Jahres in Kraft tritt“, versichert Dr. Hans-Peter Hubmann, ABDA-Vorstandsmitglied und securPharm-Verantwortlicher. Die Apotheken haben ausreichend Zeit, um sich vor dem Beginn des Scharfschaltens von securPharm am 9. Februar 2019 mit den neuen Sicherheitsprüfungen und geänderten Arbeitsprozessen vertraut zu machen. „Mit dem System erhöhen die Apotheker die Arzneimittelsicherheit für ihre Patienten noch einmal deutlich“, betont Hubmann.

Quelle: ABDA

Weiterführende Informationen zum N-Ident-Verfahren finden Sie auf der Seite der NGDA.

News

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Schlaganfall sofort erkennen
Monitor im Krankenhaus. Bei einem Schlaganfall tut sschnellstmögliche Behandlung Not.

Lächeln, sprechen, Arme hoch

Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?   mehr

Asthma durch Katzenkontakt?
Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?   mehr

Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?
Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?

Müde, zu dick und unkonzentriert

Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.   mehr

Vitamin-K-Prophylaxe für Babys
Vitamin-K-Prophylaxe für Babys

Verzicht bedeutet Gefahr

Die Vitamin-K-Gabe nach der Geburt schützt Babys vor Gehirnblutungen. Wie wichtig diese Prophylaxe ist, unterstreicht eine schwedische Untersuchung.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Birte Barleben
Telefon 0201/22 31 87
Fax 0201/22 90 71
E-Mail info@einhorn-essen.de