Inkontinenz bei Kindern


Kleine Patienten in großer Bedrängnis
Inkontinenz bei Kindern

Lachen, hüpfen, herumtollen – für Kinder gibt es nichts Natürlicheres. Doch für kleine Patienten mit Inkontinenz sind solche Situationen ein Wagnis. Eine schnelle Diagnose hilft ihnen aus der Bedrängnis.

„Gelegentlicher, geringer Harnverlust tagsüber bei jüngeren Kindern und Kindern, die sich noch im Toilettentraining befinden, ist ein normaler Teil der Entwicklung“, beruhigt Dr. Robert Mevorach, Owings Mills, Maryland. Doch was ist zu tun, wenn es noch in Kindergarten oder Schule zu diesen kleinen Unfällen kommt? Die betroffenen Kinder stehen unter großem Leidensdruck. Häufig ist ihre soziale Entwicklung von den beschämenden Erlebnissen beeinträchtigt.

Inkontinenz hat viele Ursachen

Nicht immer ist Inkontinenz die Folge einer Beckenboden-Fehlfunktion. Unkontrollierter Harnverlust  bei Kindern hat viele Ursachen. 70 Prozent der kleinen Patienten leiden eigentlich unter einer Verstopfung. Der überdehnte Darm drückt bei ihnen auf die Blase, so dass Urin austritt. Bei vielen Kindern führt eine Blasenentzündung zu starkem Harndrang. In anderen Fällen stehen psychische Ursachen im Hintergrund. Die Betroffenen zögern das Wasserlassen so lange hinaus, bis es „kein Halten mehr gibt“. Ältere Kinder versuchen sich so den Gang zur Schultoilette zu verkneifen, jüngere Patienten vergessen auch mal vor lauter Aufregung, dass sie eigentlich „müssen“.

Betroffenen Kindern hilft ein Toilettentraining

Sobald das Wohlbefinden oder die soziale Entwicklung leiden, empfiehlt Dr. Robert Mevorach einen Arztbesuch. In Frage kommen Kinder- und Jugendärzte beziehungsweise pädiatrische Urologen. Ist das Leiden durch eine Verstopfung oder ein Blasenentzündung bedingt, genügt es, die Grunderkrankung zu behandeln. In anderen Fällen hilft ein Toilettentraining bei einem spezialisierten Psychotherapeuten. Hier kräftigen Kinder ihre Beckenbodenmuskeln und erhalten wichtige Tipps zu Ernährung, Schlaf und Bewegung. Zusätzlich lernen sie durch positive Verstärkung ihre Probleme in Schule und Öffentlichkeit zu überwinden. Mitunter unterstützten Computerspiele den Lernvorgang. Nach der Therapie können die kleinen Patienten wieder unbeschwert lachen, hüpfen und herumtollen.

Veröffentlicht wurde das Thema in HealthNewDigest, PR Newswire

News

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Beim Entwässern auf Natrium achten
Beim Entwässern auf Natrium achten

Vorsicht mit Diuretika

Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.   mehr

Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht
Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht

Ob Fehlgeburt oder Abtreibung

Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.   mehr

Rezepte gegen Kater
Rezepte gegen Kater

Zu tief ins Glas geschaut?

Ob Familienfeier, Biergartenausflug oder Party: Wer beim Alkohol über die Stränge schlägt, bezahlt das am nächsten Tag meist mit einem Kater. Was hilft dagegen?   mehr

Blutdruckmessen will gelernt sein

Mann sitzt an einem Tisch und misst sich mit einem Blutdruckmessgerät selbst den Blutdruck.

Achtung Armhaltung!

Für eine korrekte Blutdruckmessung ist nicht nur ein geeignetes Gerät wichtig. Auch die Armhaltung muss stimmen – sonst kommen dabei leicht falsche Werte heraus.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Birte Barleben
Telefon 0201/22 31 87
Fax 0201/22 90 71
E-Mail info@einhorn-essen.de