Krankheit und Tod durch Rauchen


Ermutigung zum Rauchstopp
Krankheit und Tod durch Rauchen

Gemäß einer aktuellen Studie verursacht der Tabakkonsum weit mehr Erkrankungen, als bisher bekannt. Welche das genau sind, erfahren Sie hier.
Rauchen verursacht neben Lungenkrebs mehrere Krebsarten im Mund- oder Rachenraum, die bei vielen Tabakkonsumenten zum Tod führen. Auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herztod steigt mit jedem Zug an der Zigarette. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKfz) berichtet, dass Raucher doppelt so oft an einer Herz-Kreislauferkrankung sterben wie lebenslange Nichtraucher.

Rauchen verursacht mehr tödliche Erkrankungen als bisher bekannt
Rauchen begünstigt jedoch zu weitaus mehr Erkrankungen, die zum Tod führen, als bisher bekannt. Das geht aus einer aktuellen Studie amerikanischer Forscher im „New England Journal of Medicine“ hervor: 17 Prozent der erhöhten Sterberate bei Rauchern gehen auf Erkrankungen zurück, die bisher nicht als Folge des Tabakkonsums bekannt gewesen sind. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) berichtet, dass das relative Risiko für die Betroffenen, an einer Infektion zu sterben, 2 bis 2,7 Mal höher ist als bei Nichtrauchern. Die Gefahr, einem Nierenversagen zu erlegen, ist 1,7 bis 2,3 Mal höher. Die DGIM nimmt die Erkenntnisse zum Anlass, die Öffentlichkeit auf die Gefahren des Rauchens hinzuweisen und Raucher zum Verzicht zu motivieren.

Rauchstopp lohnt sich immer

Im hohen Alter eh schon alles zu spät? Keineswegs. „Interessanterweise nimmt nach einem gänzlichen Rauchstopp gerade bei diesen jetzt neu dem Rauchen zugeordneten Erkrankungen das Risiko wieder ab“, erklärt Prof. Dr. med. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln und Vorsitzender der DGIM.

Je früher Raucher mit dem Tabakkonsum aufhören, umso besser. Dies bestätigen auch die Auswertungen einer Studie des DKfz: Bereits in den ersten fünf Jahren nach dem Rauchstopp sinkt das Risiko für die Herz- und Kreislauferkrankungen: Während bei Rauchern durchschnittlich fünfeinhalb Jahre früher an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sterben als Nichtraucher, so beträgt die Dauer bei ehemaligen nur noc
h knapp über zwei Jahre. „Es ist also nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Selbst Menschen in der höchsten Altersgruppe profitieren gesundheitlich noch sehr davon“, ermutigt Studienleiterin Prof. Hermann Brenner.

News

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Beim Entwässern auf Natrium achten
Beim Entwässern auf Natrium achten

Vorsicht mit Diuretika

Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.   mehr

Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht
Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht

Ob Fehlgeburt oder Abtreibung

Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

Mehr erfahren
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Birte Barleben
Telefon 0201/22 31 87
Fax 0201/22 90 71
E-Mail info@einhorn-essen.de